The crash that wasn’t

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Während die allermeisten infolge des japanischen Bebens von weltweitem Aktiencrash reden, sind einige schon weiter, wie etwa Weissgarnix: Die Auswirkungen können genaugenommen sogar ziemlich positiv sein. Japan hat die Chance sich aus der Deflation herauszuarbeiten, deutsche Maschinenbauer haben tolle Exportaussichten, und die irre Sparquote in Japan wird etwas heruntergefahren werden. Da Japan mittlerweile wie der Rest der Welt die Produktion von Basics gerne in China abwickelt, muss auch niemand befürchten, vom Nachschub nach Wiis und Playstations abgeschnitten zu werden. Die Börsenreaktion gibt Weissgarnix recht: von Crash nichts zu sehen. Gut, in Japan geht es einigen Werten an den Kragen, aber wir erinnern uns: eine Toyota kann auch mal 10% fallen, wenn irgendwo angeblich ein Gaspedal klemmt.

Kleiner Haken an der Positivgeschichte: es darf halt keine Plutoniumwolke über Tokio schweben. Aber da bin ich mittlerweile skeptisch. Wenn beispielsweise der Mainova Entstördienst für die Beseitigung eines vergleichbaren Szenarios verantwortlich wäre, würde ich alle Siebensachen zusammenpacken und Frankfurt möglichst schnell möglichst weit hinter mir lassen.