Unternehmen wollen ihre Daten lieber selbst verdaddeln

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Die Welt schreibt heute (ich lese das Blatt nur, weil ich Lufthansa-Meilen dafür bekomme): Deutsche Unternehmen und ITler sind skeptisch gegenüber Cloud-basierten Diensten.

Das sei ja wohl auch verständlich, denn Potzblitz:

Gut 30 000 Google-Nutzer guckten am Dienstag Morgen entsetzt auf ein komplett leeres Mailkonto – ein schiefgelaufenes Softwareupdate auf Googles Servern hatte ihre privaten Daten zumindest vorübergehend unerreichbar gemacht.

Ganz klare Schlußfolgerung (obwohl viele Privatanwender Google sicherlich dankbar dafür waren, etwas Übersicht ins Mailchaos gebracht zu haben):

Was für Privatnutzer eine Unannehmlichkeit darstellt, wäre für Firmen eine Katastrophe. Deswegen trauen besonders mittelständische Unternehmer den Wolkendiensten bislang nicht über den Weg und wollen ihre Datenschätze nur ungern auslagern.

Ich forsche ja viel über Männer und finde immer wieder in den merkwürdigsten Kontexten heraus, dass das Autonomiestreben von Männern nie unterschätzt werden darf. Da sicher 99% aller CIOs männlich sind, ist klar: die wollen ihre Daten lieber autonom versenken. Vorteil: dann kann man vielleicht auch noch einen Untergebenen im Büro zur Sau machen (das geht nicht, wenn man mit Google arbeitet.)