Investorengespräche mit der Tochter

Veröffentlicht am 800 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich, Geldanlage, Link des Tages

Es herrscht Anlagenotstand in Deutschland. Staatsanleihen, Festgeld – alles uninteressant. Was bleibt noch? Die gute alte Aktie. Da ich aber beim Stockpicking seit 10 Jahren nicht wirklich mehr Geschick bewiesen habe als der berühmte Affe, der Dartpfeile auf den Kurszettel abfeuert, werde ich in Zukunft dazu übergehen, einfach Jula (3 Monate alt) als Sparringpartner zu […]

Die Indiskretionen der Archivare

Veröffentlicht am 368 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich

Wer jemals an einem zeitgenössischen sozialwissenschaftlichen Lehrstuhl lernte oder gar beschäftigt war, der weiß, dass so ein Professor (Professorinnen natürlich auch) Techtelmechtel und „Musen“ einfach brauchen. Lange Zeit unterlag ich dem Trugschluss, das sei erst seit ’68 so, und vorher habe eine Art autoritärer Mehltau über der akademischen Libido gelegen. Durkheim, Weber und Adorno hatte […]

Was führen Männer im Schilde, die Elternzeit nehmen?

Veröffentlicht am 872 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich, Geschlechterfragen, Uncategorized

Eine mir nahestehende Person, die anonym bleiben möchte, nennen wir sie doch mal für die Zwecke dieses Artikels „Sven“, hat gerade Elternzeit beantragt. Und zwar in größerem Umfang als die üblichen 2 Monate Elternzeit, die mittlerweile ein sattes Viertel aller Männer beantragen (wobei gänzlich unwissenschaftliche Beobachtungen im Bekanntenkreis ergeben, dass diese 2 Monate oft eher […]

Individuell, speziell – oder doch lieber 08/15?

Veröffentlicht am 3 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich, Stand der Marktforschung

Was tun in gesättigten Märkten, in denen Konkurrenz und Preiskampf die Marge zum Schmelzen bringen? Wenn ein Unternehmen nicht gerade das Glück hat, ein revolutionäres Produkt in der Hinterhand zu haben, das im Alleingang ganz neue Kundenschichten erobert, bleibt einem nur, das existierende Angebot attraktiver und teurer zu gestalten. Womit erreicht man das typischerweise? Nun, […]

Vaterfreuden

Veröffentlicht am 2 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich

Liebe Blogleser, wenn es hier in letzter Zeit etwas still war, dann hatte das einen handfesten Grund: im August steht Nachwuchs ins Haus! Und der bestimmt bereits jetzt das Geschehen, sei es, indem er den Übelkeitsregler meiner besseren Hälfte auf 100% justiert … …oder indem er uns (telepathisch?) dazu animiert, dauernd auf Babybedarfsseiten im Internet […]

Meine dicke, fette Atkins-Bilanz

Veröffentlicht am 3 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich

Beim Routine-Check für „ältere Männer“ (Gott, was kommt man sich mit >35 alt vor) wurde neulich auch meine Ernährungsweise auf die Probe gestellt. Seit knapp 2 Jahren ernähre ich mich Atkins-like, oder meinetwegen auch „low carb“ – wenn nicht gerade ein extrem leckeres Törtchen dazwischenkommt oder das Catering bei Gruppendiskussionen mal wieder nur Ciabatta kennt. […]

Wir waren verblendet, oder: die Larry-Summers-Begeisterung von 2001

Veröffentlicht am 2 KommentareVeröffentlicht in Das Leben an und für sich, Kapitalismuskritik, Link des Tages

Als Mittdreißiger beschleicht mich ja ab und zu das Gefühl, in posthistorischen Zeiten zu leben. Dabei bin ich in meiner Alterskohorte keine Ausnahme, wie ich aus vielen Gesprächen im Freundeskreis weiß. Der Eiserne Vorhang fiel, als ich gerade 14 war und mich eher um die Auswirkungen meiner Außenspange auf meine Attraktivität scherte als um Politik; […]

Occupy Sloterdijk oder: warum die 99% von den Reichen mehr brauchen als Almosen

Veröffentlicht am 3 KommentareVeröffentlicht in Aktuelle Nachrichten, Das Leben an und für sich

Allen Blog-Lesern auf diesem Wege zunächst mal ein frohes und erfolgreiches Jahr 2012! Das Blogging musste in letzter Zeit leider etwas zurücktreten, was an den Feiertagen, den diversen Familienbesuchen und nicht zuletzt an den Buchgeschenken zu Weihnachten liegt, die mich den Januar über weiter in den Bann ziehen. Besonders Marc Greifs Essaysammlung „Bluescreen“ hat es […]