Christstollengespräche über Ernest Dichter und die Marktforschung

Zufälle gibt es: Ende Dezember ergab sich überraschend die Gelegenheit, mich mit Stefan Schwarzkopf und einigen Kollegen vom Dichter Institut zu treffen, um über die aktuelle Situation der psychologischen Marktforschung und über den aktuellen Stellenwert von Ernest Dichter „himself“ zu sprechen.

Ich schätze Stefan sehr, dachte aber nicht, dass ich ihn noch einmal persönlich treffen würde, da er mittlerweile an der Business School in Kopenhagen lehrt. Wir haben uns 2002 am Minda de Gunzburg Center for European Studies in Harvard kennengelernt. Dort tagten damals ca. 50 Wissenschaftler und Doktoranden (= Leute, die ihre Dissertation selbst schreiben) zum Thema „The rise and fall of the Social Sciences“. Stefan und ich saßen zwar nicht im gleichen Panel – mein Panel beschäftigte sich mit der Amerikanisierung der europäischen Sozialforschung, seines mit der aufkommenden Konsumgesellschaft und ihrer Erforschung (Manipulation) – aber bei vielen Pints im Anschluß an die Veranstaltung entspannen sich interessante Konversationen. Unsere Gastgeber ließen sich, was Privatparties angeht, auch nicht lumpen – heute würde man das wahrscheinlich als „Networking Event“ bezeichnen.

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